Susi

Hallo, liebe Tierfreunde aus Montabaur,

Ich wollte euch nach meiner ersten Woche berichten, wie es mir bisher ergangen ist:

Die gute Nachricht zuerst: Schon seit dem ersten Tag an benutze ich das
Katzenklo [und das macht ja bekanntlich die Katze froh] und ich fresse
gerne und viel.
Aber ich habe immer noch viel Angst vor der neuen Umgebung. All die
neuen Geräusche, Gerüche, die neuen Räume und die neuen Leute. Das ist
noch alles ein bisschen zu viel für mich. Deshalb sieht mein Tagesablauf
bisher meistens so aus:

Morgens, nach meinem Frühstück, verkrieche ich mich unter dem Sofa. Denn
da fühle ich mich am sichersten. Von da beobachte ich aufmerksam, was so
um mich herum vorgeht und bleibe die ganze Zeit in Deckung. Nur, wenn
niemand im Raum ist, komme ich aus meinem Versteck heraus und erkunde
die Gegend. Bisher darf ich nur im Wohnzimmer und im angrenzenden
Esszimmer sein, damit das alles nicht zu viel Neues für mich wird. Aber
hier habe ich alles, was ich brauche: Den bereits erwähnten Katzenklo,
Fressnäpfe, einen raffinierten Turm mit Breckies, Wasser, einen
Kratzbaum und viel Spielzeug, vor allem Bälle in allen Variationen.
Und da ich viel Fantasie habe, funktioniere ich auch schon mal den ein
oder anderen Gegenstand im Zimmer einfach zu einem Spielzeug um.

Nachmittags fühle ich mich dann meistens schon etwas sicherer. Dann lege
ich mich auf den Kratzbaum oder auf einen Stuhl mit Kissen. Wenn dann
jemand ins Zimmer kommt, bleibe ich ruhig liegen und beobachte
misstrauisch und ängstlich den Besuch gaaaanz genau mit meinen großen
Augen. Die Leute reden dann oft mit mir. Ich höre interessiert zu. Aber
zuuu nahe dürfen sie mir nicht kommen. Eine Armlänge Abstand muss schon
sein! Darauf lege ich großen Wert. Falls der Abstand doch mal aus
Versehen etwas zu klein wird, weiß ich mich mit einem energischen
Fauchen zu wehren. Fauchen ist übrigens der einzige Laut, den ich bisher
von mir gegeben habe. Schließlich rede ich ja nicht mit jedem 😉 Das
hebe ich mir für später auf.

Abends werde ich dann so richtig munter. Dann liegt meine Familie meistens
faul auf dem Sofa – und ich kann endlich spielen. Ich galoppiere dann im
Affenzahn durch die Wohnung und jage Bällchen vor mir her. Macht
riesigen Spaß. Und ich bin dann auch so richtig neugierig und schnuppere
jeden Winkel genauestens aus. Dabei schaue ich mir auch meine neuen
menschlichen “Dosenöffner” näher an. Denn die bestehen nicht auf der
Armlänge Abstand. Aber berühren will ich sie dann doch (noch) nicht.
Auf meinen Erkundungsgängen habe ich übrigens in versteckten Winkeln
schon Sachen entdeckt und “ausgebuddelt”, von denen meine Familie gar nicht
mehr wussten, dass sie noch da sind. 🙂 Ich bin ein richtiger
Schatzsucher… und -finder! 🙂

Dass ich abends nicht nur auftaue, sondern richtig wild durch die Gegend
tobe zeigt meinen neuen “Betreuern”, dass ich mich eigentlich sehr wohl
bei ihnen fühle. Ich brauche aber doch noch ein bisschen mehr Zeit, um
mich an sie zu gewöhnen. Denn so ganz traue ich ihnen noch nicht über
den Weg. Dafür hab ich (wahrscheinlich) wohl in meiner Kindheit zu viele
unangenehme Erfahrungen mit Menschen machen müssen. Aber ich bin sehr
zuversichtlich, dass das in eins bis zwei Wochen (oder etwas später)
besser wird. Und meine Familie hat auch sehr viel Geduld mit mir und wartet
ab, bis ich von selbst irgendwann auf die Armlänge verzichte. Wollen tät
ich ja jetzt schon – aber trauen tu ich mich noch nicht.

Liebe Grüße an euch alle und vielen Dank für die gute Betreuung, die ich
bei euch genießen durfte.
Miau
Susi

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