Igelschutz zur Herbstzeit 🩔🍁🍂

Mitteilung des Deutschen Tierschutzbund e.V. ĂŒber den Igelschutz zur Herbstzeit:

Mit einem igelfreundlichen Garten oder durch ZufĂŒtterung kann jeder helfen, die Tiere sicher ĂŒber den Winter zu bringen. Igel, die krank, verletzt oder bei Wintereinbruch stark untergewichtig sind, brauchen Hilfe von Fachleuten. HilfsbedĂŒrftige Igel erkennt man daran, dass sie abgemagert erscheinen oder sich apathisch verhalten. Bevor ein Igel aber vorschnell in Pflege genommen wird, sollte man das Tier erstmal beobachten und zunĂ€chst beim Tierarzt um fachlichen Rat fragen. Denn wenn Igel nicht verletzt oder augenscheinlich krank erscheinen bzw. stark von Parasiten, wie Flöhen, Zecken oder Fliegenlarven, befallen sind, sind sie draußen in ihrer natĂŒrlichen Umgebung am besten aufgehoben.

Den Garten igelfreundlich gestalten

TagsĂŒber verstecken sich Igel im Herbst gern in Kompost- oder Reisighaufen oder einer Hecke. Da aufgehĂ€ufte GartenabfĂ€lle ein ideales Quartier fĂŒr den fĂŒnf- bis sechsmonatigen Winterschlaf der Tiere sind, lĂ€sst man diese am besten liegen. Werden sie dennoch entfernt, sollte man zunĂ€chst prĂŒfen, ob ein Igel sich dort eingerichtet hat. Statt zu Laubsaugern und –blĂ€sern greift man besser zu Rechen oder Harke, denn erstere können zu einer Gefahr werden, da sie kleinere Igel einsaugen und töten können. Außerdem entfernen die GerĂ€te nicht nur Laub, sondern auch Insekten, WĂŒrmer und Weichtiere, die Igeln als Nahrung dienen. Auch MĂ€hrobotor sind ein „No-Go“, da diese die Igel – insbesondere, wenn sie nachts laufen – schwer verletzen oder töten können. Da Igel bei ihrer Nahrungssuche weite Strecken zurĂŒcklegen, sollte ein igelfreundlicher Garten immer DurchgĂ€nge zu anderen GĂ€rten besitzen.

Jungigel können gefĂŒttert werden

IgelmĂ€nnchen beginnen je nach Witterung ab Anfang Oktober mit dem Winterschlaf. Es folgen die Weibchen, die nach der Jungenaufzucht noch mehr Energie aufnehmen mĂŒssen. Jungigel ziehen sich noch spĂ€ter – etwa Anfang November – zurĂŒck. Bis dahin mĂŒssen sie sich ausreichend Fettreserven, bis zu einem Gesamtgewicht von mindestens 500 Gramm anfressen, damit sie ihren ersten Winter ĂŒberstehen. Liegt in GĂ€rten und Parks genĂŒgend heruntergefallenes Laub, finden sie meist ausreichend zu fressen. Im Herbst kann fĂŒr junge Igel auch eine ZufĂŒtterung durch den Menschen sinnvoll sein. Dabei sollte man auf eine artgerechte FĂŒtterung achten, etwa mit Katzendosenfutter, gemischt mit Haferflocken oder Weizenkleie. Milch und Essenreste sind dagegen ungeeignet.

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