Neubau Hundehaus

Ein neues Hundehaus für unser Tierheim - Mit Ihrer Spende können wir herrenlosen Fellnasen ein Zuhause schenken!



Leider müssen wir feststellen, dass stetig mehr Hunde und Katzen in unserem Tierheim abgegeben werden. Dabei handelt es sich hauptsächlich um auf der Straße gefundene oder von ihren Besitzern abgegebene Haustiere. In den letzten Jahren stieg die Anzahl an Fund- und Abgabetieren von 400 auf annähernd 500 Tiere. Unsere Platzkapazitäten sind immer häufiger erschöpft und wir müssen zeitweise Aufnahmestopps für Abgabetiere durchführen. Es fällt uns immer schwer, allein aufgrund von Platzkapazitäten, hilfsbedürftige Tiere nicht aufnehmen zu können. Aber auch wir müssen Hygienestandards einhalten und wollen unseren Bewohnern eine möglichst artgerechte Unterbringung bieten. Aus diesem Grund sind Aufnahmestopps unausweichlich. Besonders im Winter ist die Aufnahmekapazität für Hunde aufgrund der niedrigen Temperaturen sehr stark begrenzt. Während unser Hundehaus im Hauptgebäude im Winter beheizt wird, fehlt eine Wärmeversorgung in der veralteten Außenanlage, welche aus großen Zwingern mit Holzhütten besteht. Eine Unterbringung zur kalten Jahreszeit, besonders für kranke und alte Hunde, ist in der Außenanlage nicht möglich und daher müssen wir bereits im Herbst die Aufnahme von Hunden reduzieren, um im Winter allen Bewohnern eine warme Unterkunft bieten zu können.   

Nachdem im letzten Winter zusätzlich schwerwiegende Probleme mit der Zentralheizung auftraten, wandten wir uns an die Else Schütz Stiftung, welche uns bereits in der Vergangenheit bei dringlichen Projekten unterstützte. In gemeinsamen Gesprächen wurde deutlich, dass ein Anbau mit zusätzlichen Unterbringungsmöglichkeiten für unser Tierheim unumgänglich ist, um der Vielzahl herrenloser Vierbeiner eine Unterkunft mit der notwendigen Versorgung bieten zu können. 

Mit der Anzahl an Tieren sind über die Jahre jedoch auch die Betriebskosten für unser Tierheim gestiegen. Da die meisten unserer Bewohner krank aufgenommen werden, betragen unsere jährlichen Tierarztkosten zwischen 60.000 und 70.000 Euro. Hinzu kommen Kosten für die Pflege der Tiere durch fachkompetentes Personal und weitere Betriebskosten für Hygienehaushalt, Futter, Strom, Gas, Wasser, Versicherungen, Fahrzeug und weitere Kostenpunkte. Diese Kosten werden durch Spendengelder, Schutzgebühren und Zuschüsse der Gemeinden gedeckt. Zusätzlich anfallende Baukosten für einen neuen Anbau kann sich unser Tierschutzverein nicht leisten, denn Einsparungen bei der notwendigen medizinischen Versorgung und Pflege unsere Tiere sind nicht möglich. Öffentliche Zuschüsse zu Baukosten sind leider begrenzt und richten sich nach den für ein Bundesland zur Verfügung stehenden Mittel und der Anzahl anderweitiger Anträge. Zudem können solche gestützten Projekte mehrere Jahre bis zur Umsetzung in Anspruch nehmen. Diese Zeit ist schwer zu überbrücken, angesichts des Zustandes unserer Heizung und der steigenden Anzahl herrenloser Tiere, für welche wir aus den Verbandsgemeinden Montabaur, Selters, Wirges, Höhr-Grenzhausen, Wallmerod, Hachenburg und Westerburg zuständig sind. 

Umso dankbarer sind wir der Else Schütz Stiftung, welche uns nach langen Planungen eine Zusage zur Übernahme von 90% der Baukosten machte und somit die Umsetzung eines neuen Hundehauses, mit ganzjährigen Unterbringungsmöglichkeiten für 40 Hunde ermöglicht! Das Heizsystem des Neubaus wird entsprechend der Planung an den Altbau angeschlossen, wodurch auch das Haupthaus zukünftig durch eine neue Anlage beheizt wird. In der Planung mit inbegriffen sind zudem witterungssichere Lagerräume für Futter und Decken, sowie ein Sicherungsraum für Fundtiere. Diese können von der Polizei und ehrenamtlichen Helfern außerhalb unserer Geschäftszeiten vorläufig dort sicher untergebracht werden. Der Bauantrag wurde bereits von unserem Architekten Jörg Boden eingereicht und nach Kostenschätzungen (mit einkalkulierten, gestiegenen Baukosten) beläuft sich der Anbau des neuen Hundehauses auf 600.000 Euro. Der von uns zu erbringende Eigenanteil beträgt entsprechend 60.000 Euro. Damit die Spenden zur Versorgung unserer Bewohner nicht zweckentfremdet werden, haben wir ein gesondertes Spendenkonto (siehe unten) für den geplanten Anbau eingerichtet. Sollte durch eine Vielzahl an Spendern und Sponsoren eine höhere Summe erzielt werden, wird das Geld für die Sanierung des alten Hundehauses in ein erweitertes Katzenhaus (mit Außengehege) genutzt. Wie bereits erwähnt, sind ebenfalls im Katzenhaus und der Katzenquarantäne häufig die Aufnahmekapazitäten erschöpft, wodurch ein Umbau des alten Hundehauses zur Entlastung geplant ist. 

Wir hoffen auf Ihre Unterstützung, damit wir weiterhin einer Vielzahl von herrenlosen und ungewollten Haustieren ein vorübergehendes Zuhause bieten können!

Skizzierte Ansicht des Neubau

Spendenkonto - Neubau Hundehaus

Sparkasse Westerwald - Sieg

IBAN: DE64 5735 1030 0055 0459 42

BIC: MALADE51AKI


Öffnungs- & Gassigängerzeiten

Mo, Di, Mi, Fr 
11:00 - 16:00 Uhr

Sa, So & Feiertag 
10:00 - 12:00 Uhr

Donnerstag geschlossen

Telefon & E-Mail

Sie erreichen uns innerhalb der Öffnungszeiten unter

Tel. Nr. 02602 - 180 826

Gerne auch per Mail an

tierheim.montabaur@t-online.de

Wichtig

Bitte beachten Sie, dass wir aufgrund von Außeneinsätzen, Notfällen und der Versorgung unserer Tiere nicht jederzeit das Telefon beantworten können. Bitte hinterlassen Sie eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter, falls wir nicht erreichbar sind.