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vom 21 Juli 2022
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Glück im Unglück

Diesen kleinen Rackern konnten wir zum Glück noch helfen. Für andere ungewollte Katzen kommt die Hilfe manchmal zu spät.

"Unser erstes Ziel in diesem Leben ist es, den anderen zu helfen. Wenn du ihnen nicht helfen kannst, dann schade ihnen wenigstens nicht" - Dalai Lama -

Derzeit steht unser Telefon nicht still, denn überall werden Katzen unterschiedlichen Alters gefunden. Unsere Quarantänestation ist bereits voll. Oftmals noch relativ junge, liebe, zutrauliche Tierchen, welche niemand mehr vermisst. Teils ungewollte Tiere, deren Zuneigung nicht mehr erwidert wird. Viele Menschen sind der Überzeugung, dass alle Katzen in freien Wildbahn überleben können, wenn sie ausgesetzt werden. Wir erleben häufig, dass dies nicht immer der Fall ist. Häufig erkranken sie, verletzen sich oder geraten gar unter ein Auto. Zudem vermehren sie sich schnell. Viele unkastrierte Kater streifen umher und bei der hohen Dichte an freilebenden Katzen ohne Hausanschluss nimmt die Kittenpopulation schnell zu. Oftmals sind diese Kitten durch die hohe Katzendichte an übertragbaren Krankheiten erkrankt. So werden in der freien Natur geborene Kitten oftmals von uns mit Katzenschnupfen, - Seuche, Herpesinfektionen oder mit FIV infiziert aufgefunden. Erst letzte Woche mussten wir ein junges, verendetes Kätzchen aus einem Netz auf einem Bauhof schneiden. Schreckliche Momente, die wir so schnell nicht vergessen können. 

Wer eine Katze aussetzt schenkt ihr keine Freiheit, sondern Qualen durch Krankheit, Hunger und Verletzungen!